Wohngebäude: Mehr Baugenehmigungen seit 2018

Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen für Wohngebäude hat sich im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht. Eine Wohnform erfuhr dabei den höchsten Zuwachs.

Insbesondere Gebäude mit mehreren Wohnungen erfreuen sich vieler Bauzulassungen. (Bild: Pexels.com)

Einer aktuellen Meldung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge stieg die Anzahl der Baugenehmigungen in dem Zeitraum zwischen Januar 2018 und Januar 2019 erneut an. Die Behörden genehmigten dabei im Vergleich zum Vorjahresmonat rund 2.300 zusätzliche Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen von Wohn- bzw. Nichtwohngebäuden, was einem Wachstum von 9,1 Prozent entspricht.

Unter den insgesamt 27.100 Genehmigungen führt dabei die Kategorie der Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen, für welche 13.634 Neubaugenehmigungen ausgestellt wurden – mit einem Zuwachs um 812 Gebäude bzw. 6,3 Prozent. Auf diese folgen Einfamilienhäuser (6.960 Genehmigungen, +5,6 Prozent) und Zweifamilienhäuser (1.622 Genehmigungen, +6,6 Prozent). Das stärkste Wachstum mit der zugleich geringsten Anzahl an Baugenehmigungen verzeichneten hierbei die Wohnheime, deren Zahl an Zulassungen sich um 87,5 Prozent auf 1.489 erhöhte.

Während diese bei Nichtwohngebäuden um 0,7 Prozent leicht zurückging, wurden Zuwächse in allen Kategorien der neu errichteten Wohngebäude verzeichnet. So erhielten im Januar 2019 rund 23.700 Wohnungen eine Baugenehmigung, was einer Steigerung um 9,1 Prozent bzw. rund 2.000 Wohnungen entspricht. Darunter fallen auch 5.777 Eigentumswohnungen mit einer Steigerung um 551 Wohneinheiten bzw. 10,5 Prozent. Nach den Wohnheimen gehören diese somit zu den Wohntypen mit dem stärksten Anstieg an Zulassungen.

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