Immobilien: Beliebtestes Investmentziel von Großinvestoren

Auch wenn die Preise langsamer wachsen, stellen Immobilien weiterhin das populärste Ziel von Investitionen dar – auch für besonders vermögende Anleger.

Kleinere Konjunkturschwankungen scheinen keine Auswirkungen auf die zunehmende Beliebtheit von Immobilien zu haben. (Bild: Pexels.com)

Bei der Verwaltung des eigenen Vermögens spielt die Wahl der Anlagenform eine entscheidende Rolle für den Investor. Dem Ergebnis einer britischen Studie zufolge steigt die Beliebtheit von Immobilieninvestments dabei weiter an – trotz eines im Jahresvergleich geringeren Preiswachstums auf den wichtigsten weltweiten Märkten.

In der Umfrage, bei welcher mehrere hundert Privatbankiers und Vermögensberater mit einem verwalteten Gesamtvermögen von über drei Milliarden US-Dollar befragt wurden, führte die Anlageklasse Immobilien mit einem durchschnittlichen Anteil von 32 Prozent das Feld an. Wobei dieser Anteil 21 Prozent betrüge, würden Erst- und Zweitwohnungen nicht berücksichtigt werden. Auf dem zweiten Platz in den Portfolios folgen Aktien, in welche zu durchschnittlich 27 Prozent investiert wurde.

Die Großinvestoren, deren jeweiliges Vermögen mindestens 30 Millionen US-Dollar beträgt, verlagern ihre Investitionen damit zunehmend in Richtung „Betongold“. Denn während rund 37 Prozent den Aktienanteil in ihren Depots teils aufgrund der Börsenturbulenzen am Jahresende verringert haben, stieg der Immobilienbesitz an: Von durchschnittlichen 2,9 Immobilien in 2017 auf 3,6 im vergangenen Jahr.

Die Strategie, Immobilien als Anlageschwerpunkt zu wählen, ging auf: Rund zwei Drittel der Befragten sah einen Vermögensanstieg ihrer Kunden in 2018 – nur 16 Prozent gaben einen Rückgang des Wohlstandes an. Verschiedene Vermögensberater bestätigen den Trend: Ihren Beobachtungen zufolge wächst das Interesse, den Immobilienanteil in den Portfolios zu erhöhen.

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