Deutschland: Beste Investitionsbedingungen innerhalb Europas

Zum wiederholten Mal wird Deutschland als bester Standort für Investments betrachtet – auch international.

Die besten, europäischen Gesamtbedingungen bestehen laut der Umfrage in Deutschland. (Bild: pixabay.com)

Für die aktuelle Investitionsklima-Studie der Union Investment wurden 150 Investoren aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien befragt. Demzufolge verfolgt die Mehrheit in fast allen Ländern den vorsichtigen Ansatz „Gleiches Risiko – geringere Rendite“. In Frankreich sind es hierbei 49 Prozent, in Deutschland 52 und in Großbritannien sogar 86 Prozent. In eine Beibehaltung der Rendite bei höherem Risiko vertrauen hingegen lediglich elf Prozent der britischen Investoren, während sich 30 Prozent der deutschen und 47 Prozent der französischen Investoren risikofreudig geben.

Die Franzosen sind es auch, welche den größten Optimismus bezüglich einer Verbesserung des Investitionsklimas hegen: Rund 40 Prozent erwarten hier eine „spürbare Verbesserung“, während sich nur 24 Prozent auf eine Eintrübung einstellen.

Deutschland als bester Standort in Europa

Vor allem für Deutschland sieht die Mehrheit der Befragten eine positive Entwicklung. Denn im europäischen Vergleich wird es als der Standort mit den besten Gesamtbedingungen für Immobilieninvestitionen gesehen. Auch wenn die Investoren sich laut der Umfrage zum einen „stark auf ihre jeweiligen Heimatmärkte konzentrieren“ wollen, würde jeder dritte französische und noch jeder fünfte britische Profianleger bevorzugt in Deutschland investieren – was rund 31 Prozent der Befragten bedeutet. Für Frankreich und Großbritannien sind es dagegen nur jeweils 13 Prozent.

Seit 2005 ermittelt die Union Investment den Immobilien-Investitionsklimaindex. Dieser wird seit 2008 halbjährlich veröffentlicht und besteht aus den gleichgewichteten Indikatoren „Markstruktur“, „Rahmenbedingungen“, „Standortbedingungen“ und „Erwartungen“. Für die aktuelle Studie wurden zwischen Oktober und Dezember letzten Jahres 150 Immobilienunternehmen und institutionelle Immobilienanleger befragt, davon 60 aus Deutschland, 55 aus Frankreich und 35 aus Großbritannien.

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