Leerstandsindex: Bundesweites Rekordtief

Die Leerstandsquote geht in Metropolregionen weiter zurück; in Orten mit schrumpfenden Märkten wächst sie hingegen.

Auch wenn der Leerstand in ländlichen Regionen steigt: Bundesweit ist er so niedrig wie nie. (Bild: pexels.com)

Einer aktuellen Analyse von empirica und CBRE zufolge steigt der Leerstand in den Schrumpfungsregionen in Ost und West weiter an. Dieser liegt nun bei 7,4 Prozent (Vorjahr 7,1 Prozent), was rund 300.000 marktaktive Leerstände bedeutet. Der höchste Anteil wurde in Pirmasens (8,8 Prozent) und Schwerin (8,6 Prozent) gemessen. Bis 2022 rechnen die Analysten zudem mit einem Anstieg auf 400.000 leerstehende Immobilien in den ländlichen Regionen.

Als allgemeinen Trend kann diese Entwicklung aber nicht gesehen werden. So wurde bundesweit ein Rekordtief von 2,9 Prozent bzw. 608.000 Einheiten (Stand: Ende 2017) beobachtet. Dabei besteht die niedrigsten Leerstandsquote von 0,2 Prozent in München, sowie in Frankfurt, Münster und Freiburg zu je 0,4 Prozent. In starken Wachstumsregionen wurde zudem ein Leerstand von 1,9 Prozent ermittelt (Stand Ende 2017), wobei rund 8.000 leerstehende Wohnungen im vergangenen Jahr neu vermietet wurden. Laut dem Bericht ist dies mittlerweile Teil einer elfjährigen Entwicklung mit einem rückläufigen, marktaktiven Leerstand.

Im CBRE-empirica-Leerstandsindex wird jährlich und flächendeckend die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Leerstands auf dem deutschen Immobilienmarkt dokumentiert. Dem Bericht liegen dabei Bewirtschaftungsdaten von CBRE (mit ca. 900.000 Wohneinheiten), sowie Analysen und Schätzungen auf Basis der empirica-Regionaldatenbank und des Statistischen Bundesamtes zugrunde.

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