Leerstandsindex: Bundesweites Rekordtief

Die Leerstandsquote geht in Metropolregionen weiter zurück. Nur Neubauprojekte können einen fortschreitenden Wohnungsmangel beheben.

Bundesweit ist der Leerstand so niedrig wie nie. (Bild: pexels.com)

Gemäß dem CBRE-empirica Leerstandsindex wurde bundesweit ein Rekordtief von 2,9 Prozent bzw. 608.000 Einheiten (Stand: Ende 2017) beobachtet. Dabei besteht die niedrigste Leerstandsquote von 0,2 Prozent in München, sowie in Frankfurt, Münster und Freiburg zu je 0,4 Prozent. In starken Wachstumsregionen wurde zudem ein Leerstand von 1,9 Prozent ermittelt (Stand Ende 2017), wobei rund 8.000 leerstehende Wohnungen im vergangenen Jahr neu vermietet wurden. Laut dem Bericht ist dies mittlerweile Teil einer elfjährigen Entwicklung mit einem rückläufigen, marktaktiven Leerstand. Abhilfe schaffen und einem anhaltenden Wohnungsmangel entgegenwirken kann entsprechend nur eine Vielzahl von Bauprojekten, über die neuer Wohnraum bereit gestellt wird.

Im CBRE-empirica-Leerstandsindex wird jährlich und flächendeckend die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Leerstands auf dem deutschen Immobilienmarkt dokumentiert. Dem Bericht liegen dabei Bewirtschaftungsdaten von CBRE (mit ca. 900.000 Wohneinheiten), sowie Analysen und Schätzungen auf Basis der empirica-Regionaldatenbank und des Statistischen Bundesamtes zugrunde.

Diese Seite ist auch verfügbar auf: enEnglish