Preisniveau in Hamburgs Umland steigt an

Im kommenden Jahr sollen die Immobilienpreise im Süden der Hansestadt stärker als im Innenstadtgebiet steigen. Bezahlbar sollen die Objekte aber bleiben.

Steigende Preise und ein sinkendes Angebot erhöhen die Nachfrage im Umland der Hansestadt. Foto: Pexels.com

Einer Prognose der Preisanstiege von Bestandsimmobilien zufolge steigen die Immobilienpreise in Hamburgs Stadtteil Wilhelmsburg im Jahr 2019 stark an – stärker als im zentralen Stadtgebiet. Für Wohnungen und Häuser sollen die Preise um 16 Prozent bzw. fast 14 Prozent höher liegen, schätzt das Maklerunternehmen Grossmann & Berger. Wie Wilhelmsburg würden auch Orte in Elbnähe ein „starkes Entwicklungspotenzial“ aufweisen, so die Experten.

Verglichen mit den durchschnittlichen Preisen der Stadt blieben diese Immobilien aber nach wie vor erschwinglich. So soll der Durchschnittspreis in Wilhelmsburg für Wohnungen künftig bei 2.400 Euro/m² liegen und der für Häuser bei 2.500 Euro/m². Der allgemeine Preistrend der Stadt liegt dagegen bei 3.900 Euro/m² für Wohnungen bzw. 4.600 Euro/m² für Häuser. Nichtsdestotrotz spiegele das Preiswachstum im Umland lediglich eine Nachfragenverschiebung zugunsten der Umlandgemeinden wider.

Denn das knappe Angebot in der Innenstadt gepaart mit dem hohen Preisniveau führe zur verstärkten Investition in Orten wie Bergedorf, Buchholz, Buxtehude, Geesthacht, Norderstedt, Quickborn, Rahlstedt und Pinneberg – dem Bericht zufolge die „Rising Stars“ von Hamburg und Umland. Faktoren bei der Auswahl waren hierbei nicht nur die Preisentwicklung und das Preisniveau, sondern auch die schienengebundene Verkehrsanbindung, Nachfrageentwicklung, Lagequalität, sowie Entwicklungsperspektiven.

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