Berlin berät über Einschränkungen zum Wohnungskauf

Um den Anspannungen auf dem Wohnungsmarkt der Hauptstadt entgegen zu wirken, erwägt der Bürgermeister die Begrenzungen von Immobilienkäufen ausländischer Investoren.

Der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt ist angespannt. (Bild:CC License, stocksnap.io)

Neuseeland machte es im Frühjahr vor: Da der Immobilienmarkt auf dem Inselstaat stark umkämpft ist, kündigte die Regierung an, Ausländern den Kauf eines Hauses gänzlich zu verbieten. Nun berät der regierende Bürgermeister Berlins Michael Müller (SPD) über eine ähnliche Vorgehensweise und verweist dabei auf das Vorbild im Pazifik.

Denn die Nachfrage hat das Angebot längst überholt, es herrscht Wohnungsnot in der Hauptstadt. Um dem weiter entgegen zu wirken, erarbeite der Finanzsenator derzeit Vorschläge, wie man Spekulationen im Wohnraum verhindern könnte.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prognostiziert, dass bis 2030 rund 117.000 zusätzliche Wohnungen erforderlich sind, um der Nachfrage bei dem anhaltenden, starken Zustrom gerecht zu werden. So werden in den nächsten 12 Jahren 157.000 neue Menschen in die Stadt ziehen.

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