Nürnberger Immobilienpreise erhöhen sich stark

In der mittelfränkischen Metropole entwickeln sich die Preise rasant. Dass sich dieser Trend umkehrt, ist sobald nicht zu erwarten.

Trotz der Tendenz zu günstigeren Preisen: Auch Altbauten werden kostspieliger. (Bild: pexels.com)

Auch an unseren B-Standorten, wie etwa Nürnberg, steigen die Immobilienpreise in allen Teilmärkten stark an. Dies berichtet Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt. Bei der Vorstellung des diesjährigen Nürnberger Grundstücksmarktbericht führt er aus, dass eine Kehrtwende dieses Trends zudem weiterhin nicht zu erwarten ist.

Eigentumswohnungen nehmen hier den größten Anteil auf dem lokalen Immobilienmarkt ein. Deren Kaufpreise steigerten sich um bis zu elf Prozent in 2017, was bei Neubauten zu einem Preis von 5.400 Euro pro Quadratmeter führte. Die mittleren Preise werden hierbei günstiger, je älter die Wohnung ist. So zahlen Käufer von 20 Jahre alten Wohnungen 3.100 Euro und bei 50 Jahren 2.900 Euro – bei gleicher Fläche.

Um der drohenden Stadtflucht entgegen zu wirken, engagiert sich die Stadt mit Projekten wie dem „Sonderprogramm Wohnungsbau“, welches Ende 2015 startete. Durch dieses sollen Wohnflächen, welche im Besitz der Stadt sind, schneller bebaut und dem Markt zur Verfügung gestellt werden. Um dies zu erreichen, sollen rund 1.800 Wohnungen gebaut werden – davon 50 bis 60 Prozent mithilfe von Förderungen.

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