Denkmalimmobilien in Deutschland

Aufgrund ihres hohen kulturellen und emotionalen Wertes ist der Erhalt von Denkmalen für die deutsche Bevölkerung von großem Interesse. Die langfristige Nutzung von denkmalgeschützten Immobilien wird deshalb von der Bundesregierung gefördert, zum Beispiel in Form von Steuerentlastungen für denkmalgeschütztes Wohneigentum. Sanierte Wohnungen in denkmalgeschützten Gebäuden erzielen aus diesem Grund besonders hohe Preise auf den Wohnungsmärkten in deutschen Städten. Die wichtigsten Fakten einer neuen Studie zum Thema Immobilien mit Denkmalschutz hat die Dolphin Gruppe hier zusammengefasst.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit der Sanierung ihrer Städte?

Dresden ist für die deutsche Bevölkerung am besten saniert. Ganze 63 Prozent der über 16-jährigen gaben Dresden ihre Stimme als am besten renovierte Stadt in Deutschland. Den zweiten Platz belegt Berlin. Auf die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden legen die Deutschen großen Wert. So gibt fast die Hälfte an, eine Wohnung in einem Baudenkmal sei besonders wünschenswert.

Welche Zielgruppe bevorzugt welche Immobilie?

Die über 60-jährigen erachten das Leben in einem Fachwerkhaus für besonders erstrebenswert, jede dritte Person zwischen 16 und 29 hingegen würde eine Loftwohnung in einem alten Fabrikgebäude anderen Denkmalimmobilien vorziehen.

Wertsteigerung von denkmalgeschützten Gebäuden?

Nur neun Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Neubauten langfristig eine höhere Wertsteigerung erfahren als Wohngebäude mit Denkmalstatus. Entsprechend hoch ist der Wunsch nach zusätzlichen Förderungen für die Sanierung von Denkmalimmobilien. Zwar sind 54 Prozent der Deutschen über die Steuervorteile, die mit dem Kauf und der Sanierung von denkmalgeschützten Immobilien einhergehen, zumindest teilweise informiert, weitere Finanzierungsförderungen werden jedoch gewünscht.

Quelle: IfD Allensbach, 2017.

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