In Denkmalimmobilien investieren ist nach wie vor attraktiv

Immobilien sind erwiesenermaßen die langfristigste Vermögensanlage. Aus diesem Grund kaufen immer mehr private Anleger ein oder sogar mehrere Mietwohnungen. In den letzten Jahren rückten auch denkmalgeschützte Altbauwohnungen in den Fokus.

(Bild:pexels.com) Denkmalgeschützte Immobilien gehören zu den beliebtesten Anlagen bei privaten Investoren. Modernisierungskosten können bis zu 100% steuerlich abgeschrieben werden.

Bei der Auswahl eines Immobilienanlage ist nicht nur die Wahl des richtigen Standorts wichtig, sondern auch die genaue Berücksichtigung der Beweggründe. Menschen mit hohem Einkommen beispielsweise profitieren von einer Investition in denkmalgeschützte Immobilien, da sie damit ihre Steuerabgaben senken können. Die steuerlichen Vorteile entstehen, da die Sanierungskosten unter bestimmten Voraussetzungen über 10-12 Jahre in vollem Umfang von der Einkommenssteuer abgeschrieben werden können. Auch wenn eine umfassende Sanierung auf den ersten Blick kostspieliger ist als eine einfache Renovierung, zahlt sich neben der Steuerersparnis auch die Wertsteigerung langfristig aus.

Käufern von denkmalgeschützten Immobilien wird empfohlen mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als sofort verfügbares Vermögen anzusparen. Der Erwerb einer Wohnung unter Denkmalschutz eignet sich daher besonders für alleinstehende Personen mit einem jährlichen steuerpflichtigen Einkommen von mindestens 80.000 Euro. Paare sollten ein jährliches Einkommen von mindestens 120.000 Euro haben. Neben dem Vorteil der Steuerersparnis eignet sich der Erwerb und die umfassende Sanierung einer denkmalgeschützten Immobilie auch zur Erhöhung des eigenen Vermögens. Bei denkmalgeschützten Objekten ist nicht nur von Vorteil, dass sie meist sehr attraktiv gelegen sind, auch die Nachfrage nach Altbauwohnungen ist mit Abstand am höchsten. Das Beispiel Berlin zeigt außerdem, dass auch Standorte außerhalb des Zentrums sehr gute Zukunftsperspektiven haben. Langfristige Bevölkerungs- und Mietpreisentwicklungen geben meist verlässliche Prognosen für Wertentwicklungen in einzelnen Gebieten wie das Beispiel Potsdam zeigt: Da Berlin von Potsdam aus in nur 30 Minuten erreichbar ist, hat die Potsdamer Bevölkerung seit der Jahrtausendwende um ein Drittel zugenommen. Entsprechend gestiegen sind auch die Immobilienpreise. Künftig werden wohl vor allem die nordöstlichen Vororte Berlins wie Pankow einen starken Wertzuwachs erfahren.

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