Auftragslage und Umsätze im Bausektor steigen

(Bild:CC License, stocksnap.io)

Der jährlichen Auswertung des IVD zufolge sind die Immobilienpreise in Deutschland erneut um mehr als sechs Prozent gestiegen sind. Auch im Jahr 2016 lag der Preisanstieg für Wohnungen im Durchschnitt bei 6,03 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während 2015 ein Plus von 5 Prozent verzeichnen wurde. Insbesondere in den Großstädten bewegt sich das Preiswachstum in den letzten Jahren auf sehr hohem Niveau, aber auch kleinere und mittelgroße Städte beobachten aufgrund ihrer meist sehr guten Preisdynamik einen stärkeren Anstieg.

In Metropolen wie Berlin haben sich die Immobilienpreise bereits vervielfacht, auch wenn Wohneigentum in Berlin immer noch viel günstiger ist als in anderen Hauptstädten in der EU. Von allen deutschen Standorten weist Leipzig den stärksten Preisanstieg auf. Dort zahlen Wohnungskäufer 23,53 Prozent mehr als im Vorjahr. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf die anhaltende Nachfrage nach Wohnungen vor Ort. Um den Anforderungen an Wohnraum bis 2030 gerecht zu werden, müssten deutschlandweit beinahe 400.000 neue Wohnungen im Jahr fertiggestellt werden. Von diesem hohen Bedarf profitiert vor allem der Bausektor. Im Juni 2017 lagen die Auftragseingänge mit einem Volumen von rund 6,8 ​​Milliarden Euro um 1,1 Prozent höher als im Juni 2016. Dies sind die höchsten Werte seit 1996. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Aufträge der ersten beiden Quartale 2017 um 5,5 Prozent an.

Diese Seite ist auch verfügbar auf: enEnglish