Baudenkmäler als Zukunftsprojekt – Tag des offenen Denkmals

Die Dolphin Gruppe bewahrt denkmalgeschützte Gebäude und schafft Wohnraum mit einzigartigem Flair – so auch in Leipzig und Flensburg

Unter Denkmalschutz: Das Marinelazarett in Flensburg. Foto: Dolphin Gruppe

Einmal im Jahr ziehen deutschlandweit Denkmäler die Aufmerksamkeit unzähliger Besucher auf sich. Zum Tag des offenen Denkmals im September öffnen Kirchen, historische Herrenhäuser und Schlösser, aber auch Industrie- und Kulturbauten ihre Pforten. Sie alle stehen unter Denkmalschutz. Neben dem Erhalt von Denkmälern sind insbesondere in Metropolregionen auch nachhaltige Ideen für die Umnutzung gefragt. Die Dolphin Gruppe aus Langenhagen ist Spezialist auf diesem Gebiet. Dolphin entwickelt und realisiert seit vielen Jahren Wohnkonzepte mit dem Ziel, Denkmäler zu erhalten und somit deren Zukunft zu sichern.

Ehemaliges Marinelazarett in Flensburg

In der Kelmstraße in Flensburg liegt das ehemalige Marinelazarett, das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Hinzu kam in derselben Zeit die Marineschule, so dass ein Gebäudeensemble entstand, das als Krankenhaus und Erholungszentrum für das Militär genutzt wurde.

Obwohl die Gebäude aktuell verlassen daliegen, kann man ihren besonderen Charme noch heute erahnen. Die roten Backsteingebäude zieren unterschiedlich gestaltete Fassaden mit neugotischen Elementen. Für die Zukunft sieht die Dolphin Gruppe hier eine Umnutzung zu Wohnzwecken vor. Damit besteht die Möglichkeit, das Denkmal für Flensburg zu erhalten und gleichzeitig modernen Wohnraum zu schaffen.

Wohnen im Industriedenkmal in LeipzigAls Krausefabrik ist der Komplex in der Theodor-Neubauer-Straße in Leipzig noch heute ein Begriff. Das Industrie- und Kulturdenkmal wurde im Jahr 1873 errichtet und wurde ein gutes Jahrhundert lang als Maschinenfabrik bewirtschaftet. Karl Krause war es, der hier in den 1920er Jahren die Kopiermaschine entwickelte und dem Denkmal bis heute seinen Namen gibt. In den besten Zeiten lieferte das Unternehmen Arbeitsplätze für bis zu 1500 Menschen und war damit einer der wichtigsten Arbeitgeber im östlichen Leipzig.

Der zweite Weltkrieg und Reparationsleistungen an die Sowjetunion waren eine Zäsur für den Betrieb. Bis 1994 wurde er aber noch als VEB des Kombinat Polygraph geführt. Die Dolphin Gruppe, Projektentwickler aus Langenhagen, plant nun mit dem Denkmal langfristig neuen Wohnraum bereitzustellen.

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